Referenzen des „Spezialatlas“-Autors Axel Rühle

Zusammenstellung der Texte und anderer Arbeiten, unterteilt in folgende Kategorien:
• Verkehrspolitik,  
Serie „Schlau aus dem Stau“,   Berliner Stadtgeschichte (einschl. Serien „Die Geschichte hinter dem Straßennamen“ und „Das Sehenswerte zwischen den Sehenswürdigkeiten“),   Verkehrsrecht,   Gestaltung/Layout/Grafik,   Kriminalität,   Radiosendungen,   Gastronomie,
Best of Editorials,   Serie „Wie gut kennen Sie sich in Berlin aus“,   Weitere Taxi-Themen,   Pressemeldungen für Taxi Berlin,   Unveröffentlicht,
Spezialatlas & Co.
(„in eigener Sache“),
  Sonstige Themen,   Axel Rühles Name in anderen Medien

 

Verkehrspolitik

Dies sind Artikel über verschiedenste verkehrspolitische Themen. Natürlich betreffen sie häufig das Taxigewerbe. Highlights sind die zwei Interviews mit hochrangigen Politikern und die populärwissenschaftliche Abhandlung „Mit dem Feind im selben Boot“, mit der ich Taxifahrer an ihrem Blickwinkel abhole und ihnen dann nach und nach weitere Blickwinkel zugänglich zu machen versuche.

Serie: Schlau aus dem Stau

„Schlau aus dem Stau“ war das Motto eines Ideenwettbewerbs, mit dem der Berliner Senat und die IHK einfache und vor allem preisgünstige Möglichkeiten suchten, Stau zu vermeiden. Ich selbst war von der Idee geradezu ergriffen. Als „intensiver“ Verkehrsteilnehmer mit offenen Augen und studierter Stadtplaner hatte ich seit Jahrzehnten Ideen zur Verbesserung des Straßenverkehrs bzw. einzelner Verkehrssituationen im Kopf. So reichte ein Bündel an Ideen ein, gewann prompt den 2. und den 3. Preis – und hatte, da ich die Beiträge von der IHK in anonymisierter und verkürzter Form zur Verfügung gestellt bekam, viel Stoff für Artikel in der Taxizeitung. Leider kamen von den zahlreichen, teils brillanten Vorschlägen meines Wissens nur genau zwei zur Umsetzung, und zwar solche, die sich salopp gesagt mit einem halben Eimer Farbe umsetzen ließen (und auf meinem Mist gewachsen waren), nämlich Fahrbahnmarkierungen am Sachsendamm und am Lützowplatz (beide aus Folge 4). Zur Auflockerung habe ich in die meisten Folgen etwas Geschichte des Berliner Verkehrs eingeflochten.

Die Berliner Morgenpost und die Berliner IHK berichteten ebenfalls.

Berliner Stadtgeschichte

Dieses Thema ist das Scharnier aus meiner beruflichen Herkunft (ich bin Diplomingenieur für Stadt- und Regionalplanung) und dem Taxigewerbe. Es begann mit den Artikeln über Straßennahmenein unendliches Thema. Als ich die Idee hatte, war mir nicht bewusst, dass ich bei Weitem nicht der Erste mit der Idee war. Die Serie machte mir besonderen Spaß, weil ich bei den Recherchen selbst noch unglaublich viel über die Stadt lernte. Der Erzählstil stieß auf viele positive Kritiken.
Die Serie „Das Sehenswerte zwischen den Sehenswürdigkeiten“ hat den Untertitel „Was es abseits der bekannten Touristen-Magneten zu entdecken gibt“. Die Idee dieser Serie beruhte auf dem Dienstleistungsgedanken. Wir wollten, dass Taxifahrer mehr können als von A nach B zu fahren. Sie sollten auch Tipps für ihre Fahrgäste parat haben, die über die üblichen Sehenswürdigkeiten in den Reiseführern hinausgehen. Gemeinsam mit meinem Co-Autor trug ich etliche interessante Tipps zusammen, von denen einige ohne Übertreibung als Geheimtipps zu bezeichnen waren.

Verkehrsrecht

Weniger bekannte Verkehrsregeln ins Gedächtnis zu rufen ist ein Service, der das Portfolio einer Verkehrszeitschrift abrundet – und dem Redakteur Spaß macht. Hier kann man auch seine Leidenschaft für Präzision zur Geltung bringen. Ein besonderer Reiz besteht zudem darin, trockene Themen durch unterschwelligen Sarkasmus (wie etwa in Folge 8 der Vergessenen Verkehrsregeln) dennoch einigermaßen unterhaltsam zu vermitteln.
Auch die Idee der Serie beruhte „Rühle fragt, Just antwortet“ auf dem Dienstleistungsgedanken. Wir wollten, dass Taxifahrer mehr können als von A nach B zu fahren. Sie sollten auch über Rechte und Pflichten Bescheid wissen. Leider ist der exzentrische Anwalt Andreas Just, der im Taxigewerbe einen gewissen
Star-Status besaß, bereits gestorben.

Gestaltung, Layout, Grafik

Dies sind Arbeiten, bei denen ich nicht (nur) den Text verfasst habe, sondern (auch) gestalterisch tätig war/bin.
Die Karte der Bezirke und Ortsteile war fester Bestandteil des Spezialatlas.
Die Blitzerkarte ist zwar überladen, enthält aber alle stationären Geschwindigkeitskontrollgeräte in und um Berlin.
Die (leider nicht veröffentlichte) Taxi-Times-Titelseite zur Wahl 2016 enthält selbst erdachte, satirische Parteien zu Themen aus dem Taxigewerbe.
Mit der Taxi-News-Titelseite 4/2012 habe ich die damalige Werbekampagne für den neuen, nach Willy Brandt benannten Hauptstadtflughafen parodiert, der zum damaligen Zeitpunkt sowie für die darauffolgenden acht Jahre kurz vor der Eröffnung stand.
Mit dem Rind, das für Hamburger wirbt, habe ich mich über Taxiunternehmer lustig gemacht, die so dumm waren, für ihren Fressfeind Uber zu werben.
Auf Titelseite der Taxi Times zur Wahl im 3. Quartal 2021 habe ich meine eigene Idee per Layout umgesetzt.
Zudem layoute ich regelmäßig (zuerst ehrenamtlich, seit einigen Monaten für ein symbolisches Honorar) den „GeistesBlitz”, die Klinetenzeitschrift der Perspektive Zehlendorf, einer sozialen Einrichtung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Am Inhalt der Zeitschrift bin ich nicht beteiligt.

Kriminalität

Radiosendungen

Nachdem ich zweimal in einer regelmäßigen Sendung eines taxifahrenden Amateur-Radiomoderators zu Gast gewesen war, fragte dieser mich, ob ich Lust hätte, ihn während seines Urlaubs einmal zu vertreten. Da ich nicht für Schnellschüsse bin, produzierte ich die Sendung vor. Da meine Sendung gut ankam, wiederholt sich das seitdem in unregelmäßigen Abständen. So eine Sendung macht unendlich viel Arbeit, aber auch riesigen Spaß.

Gastronomie

Die Gastronomie-Reihe besteht eigentlich aus zwei Serien: In der RAL 1015 erschienen in unregelmäßigen Abständen Zusammenstellungen (geordnet nach Bezirken und Ortsteilen) als Tipps für Fahrer und Fahrgäste: Kantinen (um Abwechslung in das preisgünstige tägliche Mittagessen zu bringen), Restaurantschiffe (als besonderes Berlin-Erlebnis für Touristen) und alles, was spät abends und nachts geöffnet hat(te).

Später in der Taxi Times erschienen dann eine Zeitlang regelmäßig kurze Artikel über einzelne Restaurants o. ä. als kleiner Gastro-Tipp am Ende des Heftes. Die Rubrik hieß mal Zeit für eine Pause, mal Der Gastronomie-Tipp. Im Restaurant Mira ließ der Wirt sich sogar zu einer ganzseitigen Werbeanzeige bewegen, die ich gleich selbst gestalten durfte. Eine Zusammenstellung gab es dann auch noch einmal in der Taxi Times mit „Coffee to go again“.

Best of Editorials

2010 kam ich als PR-Mitarbeiter und Dozent zum Taxifunk Berlin und als Redakteur und Lektor in die Redaktion der Gewerbezeitschrift „RAL 1015 Taxi
News“, wo ich mehrere Jahre eine Tätigkeit ähnlich der eines Chefredakteurs ausübte. Damit war ich auch für das Verfassen der Editorials zuständig, also
der Begrüßungstexte auf der ersten Innenseite, mit denen man bei den Lesern gutes Wetter macht und Neugier erzeugt. Je unterhaltsamer und interessanter das
Editorial, umso größer die Lust der Leser auf die Artikel. Da ist für den Redakteur Platz für schöngeistige Denkanstöße, die nicht alle so bierenst und streng sachlich sein müssen.

Serie: Wie gut kennen Sie sich in Berlin aus?

Quizfragen lockern eine Zeitschrift immer auf und machen Spaß, und hier habe ich, was das Wissensniveau betrifft, mal etwas in die Vollen gegriffen, also Fragen für echte Berlin-Kenner zusammengestellt. Die Idee kam mir, da in ausnahmslos allen gängigen Medien ein konfuses Wirrwarr aus Bezirken, Ortsteilen und ehemaligen Bezirken verwendet wird und anscheinend kaum jemand sich auskennt. Die Fragen sind also eine Mischung aus Ortskunde für Taxifahrer, Allgemeinwissen, Stadtgeschichte und ähnlichem. Für Normalsterbliche ist es vielleicht eher eine Mischung aus zu abgehoben und zu wenig relevant.

Weitere Taxi-Themen

Pressemeldungen und Texte für Taxi Berlin

Als langjähriger Mitarbeiter von Taxi Berlin, der größten Taxifunkgesellschaft Deutschlands (und wahrscheinlich Europas), zeitweise angestellt, zeitweise freiberuflich, verfasse ich häufig Texte für die Öffentlichkeit. Das sind meist Pressemitteilungen, zum Teil als Artikel in der Taxi Times, aber auch Gebrauchsanleitungen für den Funkverkehr oder (im Team) die Funkordnung, manchmal auch Artikel für Taxi Berlin, die in anderen Medien erscheinen.

Unveröffentlicht

Mancher mit Herzblut verfasste Text fand nicht den Weg an die Öffentlichkeit, sei es aus organisatorischen Gründen (z. B. Gegebenheiten hatten sich kurzfristig geändert), weil ein V.i.S.d.P. keine Angriffsfläche bieten wollte oder weil die lieben Kollegen keine Muße hatten, sich mit ausführlich ausgearbeiteten Formulierungen und geschliffenen Argumenten auseinanderzusetzen und es bequemer fanden, die mal schnell dahingekritzelten Stichpunkte von jemand anderem durchzuwinken. Der häufigste und sehr einfache, legitime Grund war aber, dass die Chefetage gerade keinen Anlass sah, ein Thema in der gegebenen Situation so ausführlich zu behandeln oder in eine von mir eingeschlagene Richtung zu vertiefen.

Spezialatlas, Taxi-Coach, Prüfung („in eigener Sache“)

Artikel über die Taxischeinprüfung und meine Produkte (Spezialatlas, Kommentierter Ortskunde-Katalog, Generalprobe der schriftlichen Prüfung, Lern-App Taxi Coach Berlin)

Axel Rühles Name in anderen Medien